Halloween (jetzt erst recht!)

Ja, die Kulturkritik an diesem Fest reißt nicht ab – und ja, sie ist durchaus berechtigt. Halloween hat heidnische Ursprünge (so, what?) und es wird gnadenlos kommerzialisiert. OK – aber das könnte man ja von Weihnachten auch sagen, oder? Und von Ostern ja wohl auch (btw: auch Ostern hatte ja heidnische Ursprünge …).

Kinder an die Macht.

Wenn mal nicht die Kulturkritiker das Sagen haben, sondern Kinder – dann wird es Halloween auf jeden Fall geben. Und zwar richtig! Da geht es nicht (nur) um das Zuckerzeug, sondern es geht um den Spaß am Kostümieren, daran in andere Rollen zu schlüpfen und mit dem Gruseln zu spielen. Das ist nämlich (ui, jetzt wird’s philosophisch) eine bewährte Taktik, um mit Urängsten fertig zu werden und im Spiel die Angst zu besiegen.

Ohne Krimi geht die Mimmi …

Genau. Auch die Erwachsenen hatten schon immer ein tierisches Vergnügen daran, mit Spannung und Gänsehaut nach Ablenkung zu suche

n und das Schauerliche scheint nicht nur aufzuregen, sondern ganz im Gegenteil, zur Entspannung beizutragen. Warum sollten wir also das schaurig schöne Fest Halloween nicht begehen?

So geht’s

Wer sich auf Halloween vorbereiten will, muss ein paar Sachen parat haben, die für die Gestaltwandlung hilfreich und unverzichtbar sind:

    • Schminkfarbe (am besten wasserlöslich)
    • Mastix (herrlich für das Modellieren von Narben)
    • olle Klamotten, die einen gewissen Grad an Zerstörung vertragen
    • Michael Jacksons „Thriller“ (mit Musik macht’s einfach mehr Spaß)

Dann legt man einfach los und freut sich über das gruselige Vergnügen. Natürlich muss die Partylocation noch schaurig schön dekoriert werden. Hier ist natürlich auch die Phantasie und das Geschick gefragt, das richtige Maß an Gruselfaktor zu installieren, ohne billig und effekthaschend zu gestalten.